Heute ist der internationale Tag gegen Homophobie und ich denke, dass meine Begegnung mit FJBauer und meine Erfahrungen daraus, besonders gut zum heutigen Tag passen. Was ANDERS SEIN bedeuten kann, habe ich selber spüren müssen. Was aber ANDERS SEIN für andere bedeutet, können wir nur ahnen. Nach wie vor werden Homosexuelle verfolgt, inhaftiert, sogar hingerichtet. Diskriminierung, Ausgrenzung und Gewalt sind auch heute noch allgegenwärtig. Ein Tag wie heute ist immer auch Tag des Besinnens und des Hinterfragens. Schaut Euch dazu doch auch gerne die Homepgae von FJBauer an, Bilder der damaligen Ausstellung „Million Faces“ findet Ihr dort auch noch. http://www.fjbaur.net/

-Million Faces-
„Es passiert mir nicht oft, dass ich Menschen treffe, die mich sofort einfangen. Der Künstler FJBaur gehört definitiv dazu. Und ohne dass ich einem von uns zu nahe treten möchte: Unterschiedlicher kann man nicht sein! Zumindest auf den ersten Blick. Aber genau das ist eben die große Kunst. Vorurteile, gelernte Muster und Klischees zu vergessen. Denn jeder Mensch hat das Recht, sich selbst zu sein und wenn er noch so „anders“ erscheint. Was ist denn schon anders? Die schier unerschöpfliche Vielfalt an Menschen gehört wie die Natur zum Reichtum der Erde. Lasst uns doch alle an uns freuen und uns geniessen. Solange, und dass ist mir sehr wichtig, wir uns immer respektvoll begegnen und gerecht zueinander sind, erleben wir immer wieder überraschende und unerwartete Höhepunkte. FJBaur zeigt uns dies mit seiner Kunst auf. Seine Ausstellung „Million Faces“ gibt uns einen Eindruck über die Vielseitigkeit der Gesellschaft. Und die Gesellschaft ist die Summe von uns allen…da zählt jeder, ob er will oder nicht! Und so haben wir auch alle die Verantwortung, dass diese Gesellschaft funktioniert und sie durch Liebe und Toleranz uns eine Heimat gibt. Ich fühle mich geehrt, dass mich FJBaur gebeten hat, bei diesem Projekt dabei zu sein.“

Durch die Arbeit an meinem Album „HERZSCHLAG“ wurde mir das alles noch bewusster. Am liebsten würde ich alle Herzschläge des Planeten synchronisieren, dass dieser Irrsinn von Anfeindungen anders denkender Menschen ad absurdum geführt wird. Am Ende sind wir doch alle ein bisschen schwul….hahahahahaha…. seit ich Bart trage, kann ich ein wenig nachempfinden, wie man sich fühlt, wenn man beschimpft wird, nur weil man so ist, wie man ist!